oh, magical Sirmione! (4/5)

„Eh,.. wir können gar nicht in Sirmione rein fahren, da herrscht Fahrzeug- und Radverbot seit dem 1.August!“

Sirmione

Es war Sonntag. An unserem vorletzten Tag in Italien, checkten wir morgens um 10Uhr aus, stopften unsere Sachen in den Megane und fuhren Richtung Gardasee. Sirmione, eine kleine Halbinsel am Gardasee, wirkt von außen betrachtet wie eine große Festung. Imposante Steingemäuer umranden die Ortschaft und lassen nur wage erahnen was sich dahinter wohl verbirgen mag. Wir parkten etwa 3km von den Mauern entfernt und schlenderten samt Hund am Ufer des Gardasees entlang. Vor Ort angekommen, waren wir ganz hin und weg von den Gegegebenheiten.

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In den Straßen von Sirmione war viel los. Menschen tummeln sich durch diie Gassen und erkunden die Festung der Halbinsel. Wer kurz nach Betreten der Mauern scharf nach rechts biegt, wird durch die Halbmauern Richtung Strand geleitet.

Pärchen auf gepasst: KISSING SPOT (Ja, da müssen sich alle knutschen, denn die Kulisse ist einfach wunderschön!).

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Wer gerne alte Burgmauern von innen bestaunen möchte, kommt hier auf sein Kosten! Es gibt ein kleines Museum im Burginneren, dass viele schöne Schätze von früher präsentiert. Wer mehr die Kulisse genießen mag, ist hier ebenfalls gut aufgehoben; an der Küste entlang gibt es einen schönen Fußweg, der nah am Wasser entlang führt.

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Oh, eine Kleinigkeit wäre da noch! Im Posting zuvor haben wir Euch etwas verschwiegen, wir sind ab sofort verlobt! Gibt es eine schönere Kulisse für einen Antrag als Verona bei Nacht? Ich denke nicht. 🙂

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Kosten Sirmione:

  • Parken (auswärts): 1,- Euro pro Stunde
  • Gelato für zwei Personen: 4,- Euro
  • Maut Verona – Sirmione: keine! Nehmt die Bundesstraße, so viel schöner!
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oh nice, Venice! (3/5)

„Oh shit, ich hab meinen Objektiv Deckel fallen gelassen, f*ck!“ Jasmin, 24, stand zu nah am Wasser in Venedig

Venedig

Als wir unseren Urlaub planten stand eines fest: wir fahren nach Venedig. Von Verona aus ging es knapp 50 Minuten mit dem Auto Richtung Venedig. Das Auto parkten wir im Parkhaus „Tronchetto“ und fuhren dann mit dem Peoplemover bis zur Station „Piazzale Roma“. Von dort aus ging es zu Fuß weiter auf Entdeckungstour durch Venedig.

Tipp: Mit dem Peoplemover (Link siehe oben) kostet die einfache Fahrt 1,50 Euro pro Person (und ihr spart 15Min. Fußweg).

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In Venedig angekommen, folgten wir einfach den Menschen durch die Gassen, über alte, kleine Brücken und ließen die Stadt auf uns wirken. Man kommt an erstaunlich alten Gebäuden, mit schönen Balkonen und Fenstern vorbei und die Ruhe vor Ort lässt einen kaum hektisch werden. Auf den glänzenden Gewässern sieht man hier und dort mal ein kleines Boot oder eine Gondel vorbei huschen.

Tipp: Eine Gondelfahrt die ist schön, aber teuer! Eine Fahrt in der Gondel kostet ca. 80 Euro (die Gondel kann mit mehreren Leuten geteilt werden).

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Must-Have (seen!)

Zwischen all den Gassen hin durch, führte uns der Weg letztendlich zum berühmten Markusplatz! Für mich war das ein kleiner Traum, der in Erfüllung ging, denn die Größe des Platzes, der Dogenpalast und der Dom sind von unfassbar schöner Architektur! Wer dort allerdings schöne Bilder machen möchte, sollte möglichst früh oder spät in Venedig eintrudeln, die Menschenmassen sind enorm! Auf eure To-Do Liste sollte außerdem ein Laden für venezianische Masken stehen: Die handgefertigten Masken gibt ist von super chic, bis hin zu metallisch-schön oder Steampunk Optik!

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Eingeplant hatten wir den kompletten Freitag, waren allerdings nach 6 Stunden in der prallen Sonne Venedigs‘ so kaputt, dass wir uns dazu entschieden zum späten Nachmittag zur Unterkunft zurück zukehren. Gesehen haben wir trotzdem einiges!  Rund 15km haben wir in Venedig zu Fuß zurück gelegt!

Tipp: Wer mit Hund anreist sollte ein Trinknapf und eine zusätzliche Flasche Wasser für den Vierbeiner dabei haben. An den örtlichen Brunnen können die Flaschen kostenlos gefüllt werden.

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Kosten Venedig:

  • Maut Verona – Venedig: 8,60 Euro
  • Mittagessen für 2 Personen: 14 Euro
  • Parken (5h+): 21,00 Euro
  • Souvenirs: 20 Euro
  • Peoplemover-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2 Pers.): 6,00 Euro (pro Fahrt 1,50€)

 

oh lovely Verona (2/5)

„Lass mal da lang!“ -Wir, immer und überall in Italiens romantischer Altstadt

Am Mittwoch morgen ging es für uns quer durch Österreich. Vorbei an der Zugspitze und vielen, wunderschönen Kulissen führte uns der Fernpaß letztendlich auf die Autobahn Richtung Italien.

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Nach dem wir den Brenner passierten, lotste uns die Autobahn vorbei Richtung Modena nach Verona. Nach insgesamt sechs Stunden Autofahrt kamen wir in der romantischen Altstadt Veronas an. Unsere Unterkunft liegt mitten in Verona, an der Piazza Cittadella direkt ums Eck der Arena. Alles ist wunderbar zu Fuß erreichbar und auf unser Auto konnten wir gänzlich verzichten.

Unsere Unterkunft ist ein altes, großes 4-Zimmer Apartment. Der Flur ist groß gestaltet, Marmorplatten verzieren die Beistelltische und eine modern-barocke Einrichtung rundet das romantisch, frische Ambiente ab. Wer mitten in Verona übernachten will ist bei B&B Happiness bestens aufgehoben (ca. 400 Euro für 4 Nächte inkl. Frühstück).

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Unser erster Tag in Verona startet frei Schnauze in der Altstadt. Wir erkunden die Arena, entdecken Julia’s Balkon und Romeo’s Haus und laufen mit Blick Richtung „Castel San Pietro“ am Wasser entlang. Verona bietet an jeder Ecke kleine, geheimnisvolle Einfahrten zu Höfen & schmückt sich mit urigen Balkonen die mit Pflanzen eingedeckt sind.

Anmerkung: Romeo’s Haus ist zwar auf Google Maps zu finden, befindet sich allerdings auf privatem Gelände und ist leider nicht einsehbar!

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Und auch bei Nacht ist es hier wunderschön und vor allem aufregend: ab 21Uhr findet Ihr am Platz vor der Arena viele Menschen und Veranstaltungen. Alles ist von gelb-warmen Lichtern geflutet, die Luft ist warm, aber angenehm und die Leute genießen den Blick auf die beleuchtete Arena bei Nacht.

Tipp: Wer auf ein gutes Gelato oder Sorbet nicht verzichten kann, sollte Amorino aufsuchen; ein Becher „Piccola“ kostet ca. 2,90 Euro (ihr könnt Euch die Sorten aussuchen, unsere Empfehlung: Mango Sorbet!)

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Verona ist eine kleine Reise wert! Wer Romantik mag ist hier goldrichtig und wird vollends auf seine Kosten kommen. Auch das Shopping in Verona macht Laune; zwischen all den Designer Läden tummeln sich zahlreiche, kleine Läden mit schönen Kleidern und Handtaschen, denn die Italiener sind ziemlich stylisch & chic! Auch die Stände am Markt bieten viel Auswahl für Souvenirs, aber auch frisches Obst und leckere, italienische Köstlichkeiten werdet Ihr hier finden.

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Tipp: Wenn Ihr mit eurem Vierbeiner unterwegs seid, nehmt ausreichend Beutel mit. Die Innenstadt bietet nicht viel Grünfläche und dementsprechend landet ein Geschäft gut und gerne auf dem Gehweg (yes, Elvis, wir meinen dich!).

Kosten Reise nach Verona (PKW)

  • 10-Tages-Vignette Österreich: 9,50 Euro
  • Brenner-Maut: 9,50 Euro
  • Maut Brenner – Verona (einfache Strecke): 16,60 Euro
  • Unterkunft inkl. Frühstück: 4 Nächte, ca. 400 Euro (ohne Tax)
  • Essen pro Tag (Mittag, Abend, Snack für 2 Pers.): ca. 30-40 Euro
  • Parkhaus Piazza Cittadella: 18 Euro (24h)
  • Sprit Bremen – Verona: 105 Euro (Diesel)

Tipp: Unterschätzt nicht die Kosten für den PKW! Auf Italien’s Autobahnen gilt die Maut; ihr bekommt ein Ticket beim Auffahren und bezahlt es beim Abfahren. Die Kosten berechnen sich anhand der zurückgelegten Kilometer. In den Großstädten ist das Parken teuer. Kalkuliert also Parkkosten ein!

oh bella ciao, bella ciao (1/5)

„Unser erster Blogeintrag! Wir berichten von unserer Fahrt durch den Allgäu, Richtung Österreich bishin zur Ankunft in Italien und was wir dort alles Schönes erlebt haben! Die Reise wird in 5 Beiträge aufgeteilt um alles bündig zu halten. Viel Spaß beim Lesen.“ -Jasmin

Kempten, Allgäu

5:00 Uhr: Dienstag morgen, der Wecker klingelt, Jasmin kommt nicht aus dem Bett. Arthur schon. Elvis auch. Die letzten Sachen werden gepackt. Alles was man für einen 7-Tage Italien Trip inklusive Camping Aufenthalt braucht, landet im roten Megane. Im Kofferraum wird jeder Zentimeter ausgenutzt und die Rücksitzbank dient Elvis als Körbchen für die kommenden Stunden im Auto.

5:47 Uhr: Jasmin war endlich duschen und der Kaffee kocht.

6:33 Uhr: Die Tür fällt ins Schloss. Die letzten Sachen landen im Auto und die morgendliche Runde für Elvis steht an.

14:27 Uhr: Nach einer sieben stündigen Autofahrt Richtung Allgäu kommen wir endlich auf dem Campingplatz am Öschlesee bei Kempten an. Das Wetter lässt zu wünschen übrig. Für den Tag ist Regen angekündigt, der uns beim Aufbauen des Zeltes überrauscht und abrupt die Laune verhagelt. Das Zelt für eingeräumt, Jasmin steht mit einer Fluppe von Gesicht im Zelt und hofft auf besseres Wetter. Elvis is not amused.

15:49 Uhr: Das Wetter hat sich deutlich gebessert. Wieder ab ins Auto führt uns der kurze, 12-Minuten Weg nach Kempten wo erst einmal eine Futterpause eingelegt wird. Wir stellen erstaunt fest, wie viele Menschen in Trachten durch die Straßen huschen, scheinbar alle mit dem gleichen Ziel: ein Stadtfest. Das örtliche Shopping Center wird erkundet, und die Innenstadt besichtigt. Alles in allem ein hübsches Städtchen, mit freundlichen Bewohnern, nicht ganz so rau wie im Norden.

20:21 Uhr: Die Sonne nähert sich dem Untergang, wir drehen eine letzte Runde mit Elvis am See. Der Tag war lang, die Nacht wird kurz und wahrscheinlich kühl. Am Öschleesee dürfen wir noch ein paar bezaubernde Abendlichter auf dem Wasser beobachten, ein paar Einheimische drehen die letzten Bahnen im Wasser. Zeit für die erste Nacht im Zelt, morgen steht schließlich die Fahrt nach Italien an.